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(Ihr Browser unterstützt keine Inline-Frames!) Antworten auf Fragen die oft gestellt werden: Welche Krankheiten lassen sich auf diese Weise behandeln? Dr. med. Golebiowski: ... zusehends mehr Krankheiten. Zusammengefasst kann man sagen, dass alle Krankheiten, die postoperativ keinen Aufenthalt auf der Intensivpflegestation erforderlich machen, teilstationär behandelt werden können. Dies bedingt andererseits aber auch die ganz genaue, operative Abklärung und Einschätzung aller Risiken. Beides sollte unter Hinzuziehung der Spezialisten - durch den Hausarzt erfolgen. Im Zusammenhang mit der aktuellen gesundheitspolitischen Diskussion schlagen hierzulande derzeit die Wogen hoch. Ihre Position? Dr. med. Golebiowski: Wir leben in einer Zeit ständig wachsender Ansprüche. Das Konsumverhalten wird teils durch Information, teils durch gezielte Werbung in den Medien realisiert. Meines Erachtens ist deshalb der Versuch, diese Ansprüche einzuschränken, von vornherein zum Scheitern verurteilt. Die Ferien müssen immer origineller sein, die Autos schneller und sicherer, die Kleidung nach der neuesten Mode etc. Jeder Mensch möchte schöner aussehen und hat natürlich auch ein Recht darauf, gesund zu sein. Leider hat dies - wie alles im Leben - seinen Preis. Deshalb sollten wir die Möglichkeiten, die uns die moderne Medizin bietet, kostenbewusst nutzen können. Der grösste Vorteil ist, rein wirtschaftlich gesehen, dass sich immer mehr Krankheiten ambulant, beziehungsweise teilstationär, behandeln lassen. Sehr wichtig ist auch, dass der Patient im Anschluss an eine derartige Behandlung, seine berufliche Tätigkeit viel schneller wieder aufnehmen kann. Darin besteht zugleicht das wohl grösste Sparpotenzial. Wie lassen sich diese Erkenntnisse auf die ästhetische Chirurgie übertragen? Dr. med. Golebiowski: Unser Spezialgebiet spiegelt sämtliche Tendenzen der Allgemeinchirurgie wider. Alle Koryphäen sind sich einig, dass die Zeit der grossen, heroischen, aber auch enorm risikobehafteten Eingriffe mit dem Ziel, den Menschen attraktiver zu machen, vorüber ist. Heute wird propagiert, mit minimalen, risikoarmen Massnahmen dem Patienten eine frische, jüngere Erscheinung zu schenken. Eingriffe wie Liposculpture, Augenlider- oder Brustkorrekturen etc. können ambulant oder bei höchstens 24stündigem Klinikaufenthalt durchgeführt werden. Auch die endoskopischen Techniken unter Anwendung der Videokamera spielen hier eine immer grössere Rolle. Ein Grund dafür, dass Korrektur-Eingriffe dieser Art nicht nur einem besonders gutbetuchten Personenkreis zur Verfügung stehen.